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Robert Weller ist der Bundestagskandidat

Bundestagskandidat Robert Weller (2. v.l.) kann im Wahlkampf auf die Unterstützung von (v.l.) MdL Benno Zierer, FW-Kreisvorsitzenden Pfaffenhofen Albert Gürtner, dem FW-Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger und Manchings Bürgermeister Herbert Nerb (Freie Wähler) zählen.

Robert Weller ist der Bundestagskandidat der Freien Wähler

Pfaffenhofen/Allershausen

Die Freien Wähler schicken Robert Weller ins Rennen um das Bundestags-Direktmandat. Am Montagabend nominierten die Mitglieder den 32-jährigen Stadtrat und FW-Ortchef aus Freising einstimmig als Kandidaten für den Wahlkreis 214, der neben den Landkreisen Freising und Pfaffenhofen auch die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Schrobenhausen und die Gemeinde Aresing umfasst. Bei der Aufstellungsversammlung in Allershausen war der Bundes- und Landesvorsitzende Hubert Aiwanger für das bundespolitische Engagement der Freien Wähler.

Robert Weller möchte als Kandidat nicht nur im Wahlkreis ein gutes Ergebnis einfahren, er ist überzeugt davon, dass die Freien Wähler eine Chance haben, in den Bundestag einzuziehen. Schließlich gebe es deutschlandweit 420.000 potenzielle Mitstreiter, die in Unabhängigen Wählergruppen organisiert sind. "Sie alle glauben an den basisdemokratischen Freie-Wähler-Gedanken", sagte er. "In diesen politisch unruhigen Zeiten muss es uns gelingen, unsere Anhänger zu mobilisieren." Weller erinnerte an das Jahr 2008, als niemand den Freien Wählern den Einzug in den Bayerischen Landtag zugetraut habe. Damals habe man die Schwäche der CSU ausgenutzt, jetzt könnten die FW die Schwäche aller großen Parteien ausnutzen. "Allerdings nicht mit "rechtspopulistischen Rattenfängermethoden", sondern als "vernünftige Alternative mit Herz und Verstand." Er kündigte einen "konsequenten  konservativen Kurs" an, damit stimmen aus den bürgerlichen Lager nicht zur AfD abwandern. Einen politischen Schwerpunkt möchte der 32-jährige auf das Thema innere Sicherheit legen und seine beruflichen Erfahrungen als Polizeibeamter einbringen.

 "Ich bin froh, dass wir einen Kandidaten haben, der aus der Kommunalpolitik kommt und beruflich fest im Leben steht ", erklärte der Pfaffenhofener Kreisvorsitzende Albert Gürtner. "Wir werden einen engagierten Wahlkampf führen und eine respektables Ergebnis einfahren", ist sich Gürtner sicher.

FW-Chef Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass die Wahl am 24. September beim Thema Zuwanderung entschieden wird. " Wer politisch verfolgt ist, den werden wir beherbergen, und bei Bürgerkriegsflüchtlingen werden wir auch helfen", sagte er. "Aber was seit 2015 passiert ist, war des Guten zu viel. "Um die Versäumnisse abzuarbeiten, bräuchte es jedoch keine schrillen Töne von radikalen Parteien, sondern sachliche und pragmatische Ansätze. Vorgemacht hätte das die Kommunalpolitik. "Wenn die Landräte und Bürgermeister den Laden nicht zusammen gehalten hätten, hätten wir schlimme Zustände bekommen", ist Aiwanger überzeugt.

Die Ankündigungen der Regierungsparteien, nach der Wahl in großem Stil Steuern zu senken, sind für den FW-Chef nur leere Versprechungen. "Warum machen sie das nicht sofort, eine größere Mehrheit werden sie nicht bekommen." Er plädiert dafür, mit überschüssigen Steuermilliarden das Rentenniveau und den Beitrag zu stabilisieren.